Eigentlich sollte die Sarkomkonferenz in diesem Jahr - zum 10. Mal – im März stattfinden und zwar wieder in Berlin. Vorher kam Covid-19 und die Organisatoren entschlossen sich, die Konferenz auf den 22. – 24. Oktober zu verschieben. Nun aber heißt es - leider - die Sarkomkonferenz 2020 komplett abzusagen. Denn: Abstands- und Hygienevorschriften lassen eine Durchführung in gewohnter Qualität nicht zu.

Aber:   Auch „unter Corona“ gibt es wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse und Updates bei GIST und Sarkomen. Daher lädt die Stiftung Sie, die deutschsprachige Sarkom-Community, zu drei virtuellen "Themen-Symposien" im 4. Quartal 2020 ein.

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Hier finden Sie weitere Infos zu den geplanten virtuellen "Themen-Symposien".


Auch wenn Indoor-Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Personen ab 1. Oktober in Berlin wieder möglich sind: Voraussetzung für die Durchführung jeder Veranstaltung bleibt die Einhaltung von Abstands- und Hygienevorschriften. Und dies ist der „Knackpunkt“, der eine so interaktive Veranstaltung wie die Sarkomkonferenz unmöglich macht. Hierzu Markus Wartenberg, stellv. Vorsitzender der Stiftung: „Wir hatten bisher neun sehr erfolgreiche Sarkomkonferenzen, im vergangenen Jahr sogar mit fast 200 Teilnehmern. Nach den derzeit geltenden Abstands- und Hygienevorschriften würden wir höchstens die Hälfte der Teilnehmer im Konferenzraum zulassen können. Noch komplexer wird die Situation, wenn man versucht, interaktive Workshops, eine Industrie-Ausstellung, Kaffee-Pausen oder zwei gemeinsamen Abendessen zur organisieren.“ Das Team ist sich einig: Man könnte in diesem Jahr nur ein „Zerrbild“ der gewohnten Veranstaltungsqualität anbieten.

Eine „virtuelle“ Sarkomkonferenz als Alternative?

Die Frage hatten wir uns natürlich als erstes gestellt, aber im 19-köpfigen Kuratorium der Stiftung einstimmig mit NEIN beantwortet. Die Sarkomkonferenz lebt von der Kollegialität und Interaktivität während der Sitzungen und den Workshops - aber auch vom Austausch in den Pausen und bei den Abendessen. Dies kann kein virtuelles Event ersetzen!“ erläutert PD Dr. Peter Reichardt, Vorsitzender der Stiftung.

Natürlich hoffen Vorstand, Kuratorium, Teilnehmer und Sponsor-Partner, dass 2021 wieder eine „gewohnte“ Sarkomkonferenz stattfinden kann. Aber dies – so wissen wir alle – hängt von der weiteren Corona-Entwicklung ab.