DSS Logo Forschungsförderpreis22Das Projekt HEROES AYA befasst sich mit der Heterogenität, Evolution und Resistenz von durch Fusionsgene getriebenen Sarkomen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Was für den Laien sperrig klingt, geht im Kern der Frage nach: Was macht diese Tumore unempfindlich gegen Therapien? Warum kann ein Medikament seine Wirksamkeit verlieren, auch wenn es zuerst gut angeschlagen hat? Was ist die Ursache dieser so genannten Resistenzen? Und wie kann man sie verhindern?

Weiterlesen: HEROES AYA: Forschung für Sarkome bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

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Vom 30. September bis 2. Oktober 2022 fand die erste nationale Konferenz Patienten als Partner der Krebsforschung statt. Die Veranstaltung wurde von Patientenvertreterinnen und -vertretern organisiert und am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) durchgeführt. Die Teilnehmenden diskutierten unter dem Motto „Lernen. Kooperieren. Verändern" wie in Deutschland die Patientenbeteiligung in der Krebsforschung vorangetrieben werden kann.

Weiterlesen: Erste nationale Konferenz Patienten als Partner der Krebsforschung im DKFZ

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Wölfersheim/Essen, 8. Juni 2022 

Die Deutsche Sarkom-Stiftung hat im Rahmen einer Spendenaktion eine Gesamtsumme von 57.000 Euro gesammelt. Die Gelder kommen jungen Krebspatienten aus der Ukraine zugute: 41.000 Euro wurden dafür an die Stiftung Universitätsmedizin Essen weitergeleitet und werden für die Arbeit von Frau Prof. Dr. Uta Dirksen eingesetzt. Sie ist Kinder-Onkologin, Leiterin der Station für Heranwachsende und junge Erwachsene am Universitätsklinikum Essen und Koordinatorin für die europäische Verteilung von jungen Krebspatienten aus der Ukraine. Weitere 16.000 Euro gehen an die Essener Elterninitiative zur Unterstützung krebskranker Kinder e.V., die sich um die Versorgung der jungen Betroffenen und ihrer Familien kümmert. 

Weiterlesen: Hilfe für ukrainische Krebspatienten: Deutsche Sarkom-Stiftung spendet 57.000 Euro
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Am 12. Oktober 2022 findet das 2. Online-Live-Symposium der Deutschen Sarkom-Stiftung mit dem Schwerpunkt "Riesenzelltumor des Knochens" für medizinische Fachkräfte statt.

P R O G R A M M 

Zeit

Thema

Referenten

17:00
(30)

Einleitung Riesenzelltumor des Knochens

  • Epdemiologie und Pathologie
  • Operative Behandlung 

PD Dr. Alexander Klein, München

17:30
(20)

Medikamentöse Therapieoptionen beim
Riesenzelltumor des Knochens

PD Dr. Peter Reichardt, Berlin-Buch

17:50
(10)

Fragerunde/Diskussion

PD Dr. Peter Reichardt, Berlin-Buch
PD Dr. Alexander Klein, München


Anmeldung bitte unter: https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZcocOCvrDooHdWRPPm5ahvx0zgDfhVyvOPs

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Bei Fragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an

EMA

Die European Medicines Agency (EMA) hat kürzlich die Zulassung für Ripretinib (der Handelsname wird Qinlock® sein) zur Behandlung erwachsener Patienten mit gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) im fortgeschrittenen Stadium nach Vorbehandlung mit drei oder mehr Kinase-Inhibitoren einschließlich Imatinib erteilt. Basis für die Zulassung waren die Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten aus der Phase 3-Zulassungsstudie INVICTUS bei Patienten mit GIST im fortgeschrittenen Stadium sowie auf die Sicherheitsdaten aus einer vorangegangenen Phase 1-Studie.

In der INVICTUS-Studie zeigte Ripretinib überzeugende klinische Vorteile beim progressionsfreien Überleben sowie beim Gesamtüberleben. Darüber hinaus wurde Ripretinib gut vertragen und die Lebensqualität der Patienten in diesem weit fortgeschrittenen Krankheitsstadium konnte erhalten werden.

Im September 2021 war Ripretinib zudem schon als Viertlinienbehandlung für GIST-Patienten mit weiter fortschreitenden oder auf Imatinib, Sunitinib oder Regorafenib nicht ansprechenden Tumoren in die klinischen Praxis-Leitlinien der ESMO-EURACAN-GENTURIS für GIST aufgenommen worden.

Weitere Informationen zur Zulassung entnehmen Sie auch der Website der EMA sowie der Pressemitteilung des Unternehmens Deciphera