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THEMA: Erfahrung bei der Beantragung eines Schwerbehindertenausweises

Erfahrung bei der Beantragung eines Schwerbehindertenausweises 07 Mai 2021 09:24 #734

Ich habe beste Erfahrung mit VDK gemacht, die kümmern sich um den Antrag. Mir wurde auch nach der OP in Regensburg vom sozialen Dienst gesagt, ich soll sofort die Berichtigung meines Ausweises (30% wg.Knie) beantragen. Hab zwar keine 100 % bekommen, sondern 90%, da davon ausgegangen war, daß es nach 5 Jahren gut ist.
Beim VDK bin ich schon seit 30 Jahren,die kümmern sich um diese Anträge, führen auch mal einen Prozess mit minimaler Eigenbeteligung und mein Rentenantrag wurde auch von Ihnen gestellt.
LG BriAnna

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Erfahrung bei der Beantragung eines Schwerbehindertenausweises 06 Apr 2021 15:19 #643

Bei metastasiertem GIST, und wahrscheinlich auch anderen Krebsarten, gibt es in Hamburg den Schwerbehindertenausweis mit Grad 100, ohne das weitere Beschwerden vorliegen.In Anbetracht der Unkenntnis, dass GIST-Metastasen niemals vollständig ausgeräumt werden können, gibt es den Ausweis zunächst für 5 Jahre. Schön wäre es, wenn er nicht verlängert würde. Aber diesen Fall wird es wohl nicht geben. Obwohl die erste GIST-OP bereits 2002 erfolgt, habe ich den Antrag erst 2018 gestellt und damit viel Steuern zuviel bezahlt. Unter Schwerbehinderung hatte ich mir nur einen fehlenden Arm, Bein oder Kopf vorgestellt und kein Problem, was meist nur innerlich "sichtbar" wäre.

@copi GdB von 100 %, es gibt keine Prozentangabe bei der Behinderung. Man spricht von einem Grad der Behinderung. Nur als Hinweis.
Mein Partner der GIST. Wenn er gewinnt, hat er verloren.

GIST am Dünndarm, Exon 11, DEL Codon 558, seit 2001 | Glivec 12 Jahre ab 2005 | Sutent 2 Jahre | Avapritinib 1,5 Jahre | Regorafinib seit 8/2020
4 Bauchoperationen wegen Tumorentfernung 2002 | 2005 | 2013 | 2017 zusätzl. Gallenblase...

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Letzte Änderung: von Oldenfelde.

Erfahrung bei der Beantragung eines Schwerbehindertenausweises 06 Apr 2021 11:06 #642

Gerne gebe ich meine Erfahrungen, die ich bei der Antragstellung gemacht habe, weiter.
Meine Operation (Entfernung Liposarkom) war im März 2020. Den Antrag auf Schwerbehinderung habe ich im Dezember 2020 gestellt.
Mir war bis dahin gar nicht klar, dass ich bei dieser Diagnose einen entsprechenden Antrag stellen kann. Ein Bekannter hat mich im
Dezember 2020darauf hingewiesen, dann wurde ich auch gleich tätig.
Mit der Antragsstellung eingereicht habe ich den endgültigen Arztbrief und erläuternde Worte zu meinem psychischen Zustand
nach dieser Krebsdiagnose.
Ziemlich am Ende des Antrages gibt es die Möglichkeit, den Antrag rückwirkend zu stellen. Das habe ich gemacht.
Der Antrag war recht lange in Bearbeitung, weil er wohl an einer Stelle „hängengeblieben“ ist. Ich habe meinerseits erst
nach ca. 2 Monaten nachgehakt , da war die Verwunderung beim Mitarbeiter groß, dass der Antrag noch nicht an die nächste Instanz
weitergeleitet wurde. Dann ging es ganz schnell und innerhalb von 2 Wochen war der Bescheid da.
Ich habe rückwirkend zum OP-Tag einen GdB von 100 % unbefristet erhalten.
Aus heutiger Sicht kann ich nur empfehlen, ca. 2 – 3 Wochen nach Antragstellung nachzufragen und sich nach dem
Stand der Bearbeitung zu erkundigen.

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